Glossar

Wie funktioniert eigentlich Inkasso?

Wie funktioniert eigentlich Inkasso?Die Arbeitsweise von Inkassounternehmen ist vielen Missverständnissen ausgesetzt. Dabei ist alles ganz einfach: Inkassounternehmen sind Dienstleister, deren Aufgabe in erster Linie das Einziehen von Geldforderungen ist. Damit unbeglichene Rechnungen bald bezahlt werden, nutzen Inkassodienstleister eine Vielzahl moderner Kommunikationskanäle. Das Inkassogeschäft hat sich in den letzten Jahren zu einem gesellschaftlich akzeptierten Bestandteil des Forderungsmanagements entwickelt. Spätestens seit dem Rechtsdienstleistungsgesetz aus dem Jahr 2008 haben die Inkassounternehmen umfangreiche Rechtsmittel zur Verfügung. Unternehmen, die solch einer Tätigkeit nachgehen, benötigen dazu eine Genehmigung von Rechts wegen (vgl. §§ 1 Abs.1 Nr.5, Abs.2 S.1 RberG). Diese macht zur Voraussetzung, dass Unternehmen über hinreichende Sachkunde, und die persönliche Eignung verfügen müssen, um Forderungen gegen Entgelt „einzutreiben.“

Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH Wie funktioniert eigentlich Inkasso

Was Inkassounternehmen machen

Inkassobüros haben sich auch an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten, wenn es um die Eintreibung von Forderungen geht, um an ihr Geld zu kommen. Mit dem Begriff Inkasso ist zunächst das geschäftsmäßige Einziehen fremder Forderungen gemeint. Die Methoden und Möglichkeiten des Forderungsmanagements sind jedoch verschieden.

Die klassischen Aufgaben eines solchen Dienstleisters befassen sich mit der Einbringung offener Posten. Das beginnt bei der Kontaktaufnahme mit dem Schuldner und endet etwaige gerichtliche Schritte einzuleiten. Es bestehen aber auch durchaus längerfristige Mandatsverträge zwischen Inkassounternehmen und ihren Mandanten, bei denen das Inkassounternehmen Forderungen gebündelt übernimmt, ohne dass das Unternehmen zuvor kaufmännisch angemahnt hat. Dies übernimmt das Inkassounternehmen dann mit. Doch Inkassounternehmer können ihren Gläubigern weitaus mehr bieten. Sie gelten als echte Profis im ganzheitlichen Forderungsmanagement.
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Net & Work Händlerbund, Frankfurt 16.02.2019

Die Messe NET & WORK in Frankfurt am Main ist die E-Commerce-Messe für Online-Händler. Sie setzt sich aus mehreren Themenwelten zusammen, in denen sich Dienstleister präsentieren und mit Online-Händlern in Kontakt treten können. Mehr als 70 Aussteller präsentieren sich auf der NET&WORK Messe Frankfurt mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Lösungen in farblich abgegrenzten Themenwelten. In den insgesamt vier Themenwelten Shopsysteme & Tools, Marktplätze & Payment, Logistik & Internationalisierung und Online Marketing können Händler sich so einen direkten Überblick über die verschiedenen Dienstleister verschaffen und sich eingehend über die jeweiligen Thematiken informieren. Darüber hinaus bietet jede Themenwelt auf der E-Commerce Messe in Frankfurt spannende Vorträge, interaktive Workshops, Experten-Roundtables und Zeit für Gespräche mit Experten und Kollegen. Auf verschiedenen Bühnen informieren zudem bekannte Experten der E-Commerce Branche in interessanten Fachvorträgen über aktuelle Themen wie rechtliche Updates, Kundengewinnung und -bindung, Zahlunsgverkehr und Inkasso und geben nützliche Tipps und Anregungen für ein erfolgreiches E-Commerce. Im Rahmen der Stand-Partys bietet die NET&WORK in Frankfurt zusätzlich ausreichend Gelegenheit, bestehende Netzwerke in lockerer Atmosphäre zu vertiefen und neue Kontakte mit Branchenexperten und Kollegen zu knüpfen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

ALLGEMEINER DEBITOREN- UND INKASSODIENST GMBH  Network 2019

Wie beeinflusst die Bonität den Alltag?

Was ist eine Bonität?

Banken, Versicherungen und Händler haben ein Interesse daran, dass Kunden ihre Rechnungen zuverlässig und zügig bezahlen. Die Bonität gibt Hinweise darauf, ob ein Vertragspartner seine Zahlungsverpflichtungen fristgemäß und umfänglich erfüllen kann. Zum einen verrät diese Auskunft, ob eine Person wirtschaftlich in der Lage ist, ihre Schuld zu begleichen und zum anderen gibt diese eine Einschätzung der Zahlungsmoral aus. Häufig gibt die Bonität den Impuls dafür, ob ein Vertrag überhaupt zustande kommt, beziehungsweise zu welchen Konditionen. Mobilfunkverträge, Käufe auf Rechnung oder Kreditanfragen werden in der Regel abgelehnt, wenn der Vertragsnehmer als nicht kreditwürdig eingestuft wird.

Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH Die Bonität spielt im Alltag eine große Rolle

Die Bonität entscheidet nicht nur über Kreditvergabe und -Konditionen, sondern auch die Zahlungsmoral beeinflusst sie, bei Zahlungen in Online Shops. Bei einer Kreditanfrage wird grundsätzlich die Bonität geprüft und um einen Kredit zu erhalten. Daher ist es wichtig zu wissen, wie es um die Kreditwürdigkeit bestellt ist. Informationen über die Bonität erhalten Banken, Vermieter oder Versandhäuser durch Auskunfteien wie z.B. SCHUFA. Sie sammelt Daten zum Zahlungsverhalten und ermittelt daraus einen sogenannten Scorewert. Um herauszufinden, wie die eigene Bonität bewertet ist, hat man die Möglichkeit eine Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen. Eine Selbstauskunft pro Jahr ist kostenlos.
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Keine Entspannung bei der Überschuldung – Armutsfalle Wohnen: Jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist überschuldet

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist seit 2014 zum fünften Mal in Folge angestiegen. Die Überschuldungsquote bleibt nahezu konstant, da die Bevölkerung durch Zuwanderung und Migration nochmals leicht zugenommen hat. Der vielerorts rasante Anstieg der Mieten und Immobilienpreise bringt immer mehr Verbraucher in Deutschland in finanzielle Bedrängnis. „Wohnen ist in deutschen Großstädten in vielen Fällen zum Armutsrisiko, in jedem Fall zum Überschuldungsrisiko geworden“. Zum Stichtag 1. Oktober 2018 wurde für Deutschland eine Überschuldungsquote von 10,04 Prozent gemessen. Damit sind weiterhin über 6,9 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet und weisen nachhaltige Zahlungsstörungen auf. Dies sind rund 19.000 Personen mehr als noch im letzten Jahr (+ 0,3 Prozent).

ALLGEMEINER DEBITOREN- UND INKASSODIENST GMBH Keine Entspannung bei der Überschuldung Armutsfalle Wohnen_ Jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist überschuldet Gut jeder zehnte Erwachsende in Deutschland kann trotz der guten Konjunktur und der niedrigen Arbeitslosigkeit derzeit seine Rechnungen dauerhaft nicht mehr bezahlen. In diesem Jahr sei die Zahl der überschuldeten Menschen in der Bundesrepublik noch einmal um rund 19 000 auf mehr als 6,9 Millionen gestiegen, hieß es. Schon in den Vorjahren waren die Zahlen gewachsen. Das Gesamtvolumen der Schulden beläuft sich auf rund 208 Milliarden Euro.  (mehr …)

Die Unterschiede zwischen Factoring und Inkasso für Shopbetreiber

Factoring ist nicht zu verwechseln mit Inkasso. Dass jedoch gravierende Unterschiede zwischen beiden Instrumenten bestehen, ist nicht jedem Shopbetreiber klar. Factoring ist eine Form der Umsatzfinanzierung, die auf dem laufenden Verkauf von Forderungen basiert. Dagegen zielt das Inkasso auf das Einholen überfälliger Forderungen. Natürlich können sowohl Factoring als auch Inkasso im E-Commerce zu einer deutlich besseren Liquidität führen.

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Inkasso gegen Außenstände

Inkassounternehmen können dabei helfen, offene Forderungen beizutreiben und das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren. Das Inkassounternehmen handelt im Namen des Mandanten und verfügt über entsprechende Vollmacht. Die Kosten, also Verzugsschäden wie Gerichtskosten, Auslagen und Zinsen gelten als Verzugsschaden, für die der Schuldner aufkommen muss.

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Gemeinsame Datenschutzregeln für die Europäische Inkasso Branche

Am Freitag dem 26.10.2018 beschloss die FENCA (Federation of European National Collection Associations) in ihrer Hauptversammlung das der europäische Dachverband für Inkasso und Forderungskauf sich auf einen datenschutzrechtlichen Verhaltenskodex für die Branche geeinigt hat. Dieser Code of Conduct konkretisiert das Regelwerk der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Bereiche Inkasso und Forderungskauf.

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Zunehmende Bedeutung des Scores

Scoring – die Bonitätsbewertung eines Kunden – beeinflusst das Kreditwesen, den Handel und den Alltag von Verbrauchern. Von der Bestellung auf Rechnung im Onlineshop über Handyverträge und Kredite sind viele Geschäfte hiervon abhängig. Wer heute einen Kredit- oder auch Mobilfunkvertrag abschließen will, kommt nicht darum herum, dem Vertragspartner die Genehmigung zu erteilen, sich über seine Bonität Auskünfte bei der SCHUFA oder einer anderen Auskunftei einzuholen. Diese Auskunft, die an die Anbieter übermittelt wird, beinhaltet den sogenannten Score. Dieser Wert dient als Grundlage für die Entscheidung, ob der Vertrag abgeschlossen wird oder nicht.

Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH Zunehmende Bedeutung des Scores

Beim sogenannten Scoring handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren, mithilfe dessen die Bonitätsstärke eines potenziellen oder existierenden Kreditnehmers eingeschätzt werden soll. Viel wichtiger ist jedoch, die in den Score einfließenden Daten regelmäßig zu überprüfen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass es gerade bei den Berechnungen und Speicherung von Daten immer wieder zu Fehlern und Verwechslungen kommen kann.

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Hohe Zahlungsausfallrisiken steigern die Zahl der insolvenzgefährdeten Unternehmen

Hohe Zahlungsausfallrisiken steigern die Zahl der insolvenzgefährdeten Unternehmen

Ein einzelner Zahlungsausfall verursacht durchschnittliche Kosten in Höhe von 65,75 Euro. Hochgerechnet entsteht so, durch Zahlungsstörungen und Zahlungsausfälle, je Unternehmen ein Aufwand von durchschnittlich 5.969 Euro pro Monat. Unterstellt man, dass sich der Gesamtumsatz des Panels auf den deutschen E-Commerce Markt anhand des Umsatzverhältnisses zu den aktuellen Gesamtmarktzahlen des bevh hochrechnen lässt, so ergeben sich Gesamtkosten für den deutschen E-Commerce Markt von 961 Mio. Euro pro Jahr, die rein aus Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen resultieren.

ADU_Inkasso_Hohe Zahlungsausfallrisiken steigern die Zahl der insolvenzgefährdeten Unternehmen

Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen immer wichtiger, bevor sie einen Auftrag annehmen oder einen neuen Kunden gerade aus dem Bereich des E-Commerce haben, dass die Bonität überprüft wird. Es ist aus diesem Grund sehr wichtig, die für den eigenen Online-Shop optimale Zusammenstellung an angebotenen Zahlungsverfahren zu wählen. Hier stehen dem Händler eine Vielzahl an unterschiedlichen Bezahlverfahren zur Verfügung, dich sich neben den jeweiligen Kosten und der Akzeptanz bei den Kunden auch durch ein unterschiedlich hohes Zahlungsausfallrisiko unterscheiden.

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Bonitätsprüfungen – Risikomanagement für Onlineshops

Bonitätsprüfungen – Risikomanagement für Onlineshops

Der Onlinehandel hat einen großen Anteil an den Gesamtumsätzen des Handels. Über das Internet kann sich jeder in Ruhe Produkte anschauen und vor allem prüfen und vergleichen. Dabei besteht oftmals die Verlockung, Bestellungen zu tätigen, auch wenn das notwendige Geld für die Bezahlung fehlt.

Nach wie vor ist die Bezahlart „Rechnung“ eine der beliebtesten in Deutschland. Ein Grund für viele Onlineshops ihren Kunden den Kauf auf Rechnung zu ermöglichen. Doch gerade bei dieser Zahlart ist die Gefahr groß, dass der Händler auf seinen Kosten sitzen bleibt. Ein Umstand, der weitreichende Konsequenzen mit sich bringen kann, bis hin zur eigenen Zahlungsunfähigkeit.

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Weniger Forderungsausfälle durch das leistungsfähige Risiko- und Forderungsmanagement

Inkassounternehmen rechtzeitig einschalten

Leider kommt es häufiger vor, dass in Unternehmen größere Forderungsausfälle auftreten. Forderungsmanagement bezeichnet zunächst den planvollen Umgang mit Forderungen des Unternehmens.

Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH Quermanns

Forderungsmanagement ist auch eine Zeitfrage und damit den Unterschied zwischen Liquidität und Illiquidität bedeuten. Professionelles Forderungsmanagement muss deshalb schnell handeln. Grundsätzlich gilt: Je länger offene Rechnungen hingenommen werden, desto unwahrscheinlicher ist es, dass noch gezahlt wird.

Mehr Kapital – mehr Möglichkeiten

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