Formen der Mahnung – der Mix macht den Erfolg
Erfolgreich Mahnen, wir zeigen wie!
Im Forderungsmanagement bedient sich ein Inkassounternehmen drei Formen der Mahnung und setzt diese zielgerichtet und erfolgreich in der Kommunikation mit Schuldner ein. Neben der schriftlichen und telefonischen Form kann auch der persönliche Besuch innerhalb einer Mahnfolge zum Einsatz kommen, um den Einfluss auf den Schuldner zur Begleichung seiner Forderung zu erhöhen. Jede Form der Mahnung hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Den Erfolg eines Inkassounternehmens wie z.B. der Allgemeinen Debitoren- und Inkassodienst GmbH macht es aus, den richtigen Mix der unterschiedlichen Formen und den richtigen Zeitpunkt des Einsatzes der einzelnen Mahnformen zu finden.
1. Schriftliche Mahnung
Die ersten Schritte innerhalb der Mahnfolge eines Unternehmens und auch eines Inkassounternehmens stellen die Mahnungen in Schriftform
dar. Sie ist die im Geschäftsalltag am häufigsten genutzte Form. Je
nachdem, wie oft der Gläubiger vor der Übergabe an das
Inkassounternehmen selbst Mahnungen verschickt hat, wird die Anzahl der
schriftlichen Mahnungen durch das Inkassounternehmen individuell auf den
Gläubiger abgestimmt.
Die Vorteile der schriftlichen Form liegen in der direkten, kundenorientierten Ansprache des Schuldners. Mit der schriftlichen Mahnung liegen dem Schuldner zudem alle wichtigen Informationen und Fakten, die sich sowohl auf die Forderung als auch auf den Gläubiger und/oder das Inkassounternehmen beziehen, vor. Auf der Mahnung sind z.B. Rechnungs-nummer, Betrag, Gläubiger, Forderungshöhe, Kontodaten des Inkassounternehmens zu finden. Das Inkassounternehmen übersendet in der Anlage oftmals einen ausgefüllten Zahlschein, um dem Schuldner die Zahlung bzw. Überweisung zu vereinfachen. Eine schriftliche Mahnung ist im Verhältnis zu den beiden weiteren Instrumenten, der telefonischen Mahnung und dem persönlichen Besuch, am kostengünstigsten, was bspw. aus der Möglichkeit der automatischen Massenverarbeitung resultiert.
Die schriftliche Form der Mahnung weist im Vergleich zum telefonischen und persönlichen Schuldnerkontakt aber auch Schwächen
auf. Der persönliche Dialog tritt bei einer schriftlichen Mahnung nur
ein, wenn der Schuldner das Inkassounternehmen aktiv seinerseits
kontaktiert. Meldet er sich nicht, bleiben die Gründe für die
Nichtzahlung dem Inkassounternehmen oftmals verborgen. Zudem kann der
Umstand eintreten, dass die schriftlichen Mahnungen ungeöffnet in der
Schublade des Schuldners landen. Der Schuldner wird durch schriftliche
Mahnungen seitens des Inkassounternehmens zwar vermehrt beeinflusst,
aber eine sofortige Reaktion wie z.B. bei einem Anruf erfolgt durch die Anonymität
der Schriftform nicht. Zudem verlieren Mahnungen bei falscher Adresse
ihre Wirkung, erfordern einen finanziellen Aufwand der Adressrecherche
und bedingen einen Zeitverlust innerhalb der Bearbeitung beim jeweiligen
Inkassounternehmen.
2. Telefonische Mahnung
Bei
der telefonischen Mahnung ruft das Inkassounternehmen oder der
Gläubiger den Schuldner an und weist im direkten Kontakt auf die offene
Forderung hin, um ggf. gleich eine alternative Zahlungsweise wie z.B.
eine Ratenzahlung oder einen Lastschrifteneinzug mit ihm zu vereinbaren.
Gerade im telefonischen Mahnwesen, in der Praxis oftmals Telefoninkasso
genannt, gibt es aus den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolgsberichte.
Da der Allgemeine Debitoren- und Inkassodienst über die notwendige
technische Ausstattung und speziell ausgebildete Mitarbeiter verfügt,
ist die telefonische Mahnansprache eine Kernkompetenz des Allgemeinen Debitoren- und Inkassodienstes.
Die Vorteile des Telefoninkassos liegen darin, dass es schneller als eine schriftliche Mahnung zum Erfolg führt. Aus diesem Grund wird es in der Praxis vermehrt eingesetzt. Entscheidende Vorteile der telefonischen Ansprache liegen im direkten Dialog und der Kommunikation zum Schuldner. Die Anonymität des Schuldners wird aufgelöst und der Einfluss auf ihn verstärkt. Hier sind Schuldner gezwungen, sich mit der Forderung auseinander zu setzen und darauf zu reagieren. Zudem können auf diese Weise auch nachvollziehbare Gründe und Umstände für die Nichtzahlung wie z.B. eine noch ausstehende Reklamation o.ä. bekannt werden. Innerhalb des Gespräches können die Mitarbeiter zusätzlich Adressdaten validieren, wenn Mahnungen ihren Empfänger nicht erreichen und zurückgekommen sind oder der Schuldner eine Adressänderung bekannt gibt. Des weiteren räumt ein Inkassounternehmen dem Schuldner im telefonischen Gespräch oftmals die individuelle Möglichkeiten ein, eine Ratenzahlung zu vereinbaren oder eine Abbuchung per Lastschrift zur Begleichung der offenen Forderung in Auftrag zu geben.
Ein erhebliches Problem der telefonischen Mahnung
der Schuldner stellt die Dokumentation dar. Hier sind eindeutige und
detaillierte Vermerke aus dem Gespräch oder gesamte
Gesprächsaufzeichnungen für eine mögliche spätere Beweisführung
notwendig. Das telefonische Mahnwesen erfordert sowohl
gut ausgebildete Mitarbeiter, die in der Materie als auch im Umgang mit
Schuldnern versiert sind, als auch einen hohen technischen sowie
personellen Organisationsgrad, der insgesamt mit erheblichen Kosten im
Vergleich zur schriftlichen Mahnung verbunden ist. Ebenso müssen
zusätzliche Verbindungskosten für Gespräche zu Handynummern
einkalkuliert werden.
3. Persönlicher Besuch
Führen
weder schriftliche noch telefonische Mahnungen beim Schuldner zur
gewünschten Zahlung, kann es ratsam sein, den Schuldner direkt an seinem
Wohnort aufzusuchen. In solchen Fällen wird ein Außendienst des
Inkassounternehmens eingesetzt. Der persönliche Besuch stellt die dritte gesteigerte Form der Mahnaktivität
dar, bei der die psychologische Wirkung am höchsten ist. Ziel des
Besuches ist es, mit dem Schuldner gemeinsam eine Lösung zur Begleichung
seiner Forderung zu erwirken.
Zusätzlich zu den Zahlungsvarianten der Ratenzahlung und des Lastschrifteneinzuges können Außendienstmitarbeiter als Mehrwert dieser Mahnform auch Bargeld und Schecks entgegennehmen. Der Vorteil des persönlichen Besuchs liegt im Vergleich zum telefonischen Kontakt in der Möglichkeit einer Intensivierung des direkten Gesprächs. Die Außendienstmitarbeiter können sich vor Ort einen persönlichen Eindruck vom Schuldner, seiner Lebenssituation sowie seinem soziales Umfeld verschaffen.
Ein Nachteil dieser Form der Mahnung ist die geringe
Effizienz des Einsatzes, wenn es sich bei der offenen Forderung um eine
geringe Forderungshöhe handelt. I.d.R. ist der Einsatz eines
Außendienstes ab einem durchschnittlichen höhren Forderungsvolumen
rentabel. Zudem verursacht diese Form der Mahnung durch den personellen
Aufwand hohe Kosten und erfordert einen erheblichen Zeitaufwand. Im
Verhältnis zur schriftlichen und telefonischen Mahnung ist der
persönliche Besuch die kostenintensivste Mahnform für
ein Inkassounternehmen. Hinzu kommt, dass Außendienstmitarbeiter ebenso
wie die Mitarbeiter des Telefoninkassos einen hohen Schulungsgrad und
ein hohes Verhandlungsgeschick bei gleichzeitiger Seriosität aufweisen
müssen, um diese Mahnform erfolgreich werden zu lassen.
Der Allgemeine Debitoren- und Inkassodienst
ist ein auf Mengenforderungen spezialisiertes Inkassounternehmen. Als
neutraler und durch den Inhaber Burkhard Quermann geführter
Inkasso-Dienstleister kümmert er sich mit modernem Forderungsmanagement professionell um den Einzug offener Forderungen:
- Vorgerichtliches Inkassoverfahren (im Dialog mit dem Schuldner: telefonisch, schriftlich, persönlich)
- Debitorenmanagement (Lastschrifteinzug)
- Gerichtliches Inkassoverfahren (Zwangsvollstreckung, Titulierung, Pfändung)
- Bonitätsprüfung im eigenen Online-Bonitätsportal 24 Stunden verfügbar (Firmen- und Konsumentenauskünfte)
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